Wassersportverein Aachen - Köln 1963 e.V.
Stand: 08.04.2010



 unser 1. "Aushängeschild" von 1963, damals noch KÖLN-AACHEN e.V.!!

 
 

Unser kleiner Verein ist eine Besonderheit,

so sehen wir das, die Mitglieder des WSV-AK


Schon der Anfang war bemerkenswert; heute blicken wir mit Stolz auf die Gründer des Vereins, welche diesen idyllischen Ort für den Wassersport geschaffen haben, und auf die bereits über 45 jährige Geschichte unserer Segel-Gemeinschaft am Rursee im Schilsbachtal zurück.

Durch das starkes Gemeinschaftsgefühl und den uneigennützigen Idealismus der Mitglieder gestern wie heute, wollen wir unser Kleinod auch in Zukunft sichern.


Die Gründung und ersten Jahre 1963-1967

Bundeswehrangehörige aus Köln und Aachen kamen auf die Idee am Rursee eine familiengerechte Freizeitmöglichkeit zu schaffen. So kam es am 12.7.1963 zur Gründungs Versammlung mit 19 Mitgliedern. Beschlossen wurde der ursprüngliche Name:

WASSERSPORTVEREIN KÖLN-AACHEN 1963e.V. und die Eintragung ins Kölner Vereinsregister.

Damals konnten nur privilegierte Angehörige der Bundeswehr Mitglied werden!...ein Auszug aus der ersten Satzung lautet: ….....“ist eine Vereinigung von aktiven und in Reserve stehenden Bundeswehrangehörigen, Soldaten der ehemaligen Wehrmacht und deren Familienmitglieder ersten Grades“ …...später wurden diese Einschränkungen jedoch zurückgenommen, dann bezog sich die Ausweitung auf Personen die zumindest ihre Wehrpflicht abgeleistet hatten.

…..puuh, gut das die Zeit vorbei ist! :-))

Schließlich stand der Verein aber jeder unbescholtenen Person offen, ohne Unterschied des Geschlechts, der Staatsangehörigkeit, der Konfession und des Berufes,

so ist das natürlich auch noch heute  ;-))

Bald nach der Gründung konnte das heutige Grundstück noch als „Urwald“ in Hanglage gepachtet werden, welches zuerst einmal für die Nutzung als Zelt und Wohnwagenplatz hergerichtet werden musste. Das Anlegen der „Terrassen“ war Schwerstarbeit, denn der Untergrund ist felsig.

Am 1.3.1965 wird das Grundstück durch eine Umlage von allen Mitgliedern gekauft; diese erwarben damit die Nutzung der Parzelle auf Dauer der Mitgliedschaft.


Noch aus heutiger Sicht haben die Gründungsmitglieder gut daran getan, den Grund zu erwerben; so können wir heute dankbar sein, dass Gelände unser Eigen nennen zu dürfen.

Nach Herrichtung des Grundstücks für die einzelnen Mitglieder, wurden die Voraussetzungen zur Errichtung der Gemeinschaftsanlagen durch umfangreiche Erdarbeiten- Aufschüttung (heutiges Gelände der Toiletten und Duschanlage incl. Parkplatz) geschaffen.


Als Ersatz für den halsbrecherischen Weg ans Wasser wurde die erste Treppe mit über 100 Stufen errichtet.

 


1965 erfolgte der Beitritt zum Deutschen Kanu Verband, der nach einiger Zeit jedoch aufgegeben wurde. Die damals neu gegründete Gemeinschaft der Sportvereine Rursee e.V. „GSR“ vertritt noch heute aktiv das Geschehen aller Vereine am Rursee.


1966 konnten dann auch die weitgehend in Eigenleistung errichteten Waschräume mit Duschen und WC in Betrieb genommen werden; fast so wie wir sie heute noch kennen.


Durch eine Absenkung des Geländes an der „Seeufer-Strasse“ konnte das Vereinsgelände längere Zeit nur zu Fuß erreicht werden; dank Hilfseinsatz von Vereinsmitgliedern und Pionieren der Bundeswehr wurde der heutige Weg, teils durch „sprengen“ des felsigen Geländes geschaffen.


….....langsam wandelte sich auch der "Urwald" durch Anpflanzungen auf den Parzellen in ein kleines Paradies.

Mit Anschaffung, von zuerst vornehmlich Paddelbooten reifte die Wassersportgemeinschaft zaghaft heran. Nun musste aber auch endlich eine Steg-Anlage geschaffen werden ;-) nach der heute noch gültigen Devise: „es soll wenig kosten, aber eine guten Nutzen haben" Gesagt getan, da gab`s ja noch diverse RAKETEN-CONTAINER aus Beständen der BW, welche sich trefflich durch Montage von Auslegern und Beplankung mit Brettern zu einem brauchbaren STEG zusammenschrauben ließen. Die Geschichten um die Fähre, welche mit Umlenkrollen und Gegengewichten das ersehnte Ziel, den damals noch quer liegenden Steg trocken zu erreichen, oft scheitern ließen, erzählt man sich heute noch.


22.12.1967  Beitritt zum DEUTSCHEN SEGLER VERBAND 


Die Jahre 1968-1977

…....man werkelte und verschönerte seine Parzelle, baute nette kleine Holzhäuser, kurz gesagt die Mitglieder fühlten sich pudelwohl !!

Auf der Mitgliederversammlung 1969 wurde dann die Namensänderung beschlossen.

Der Vereinseintrag wurde 1970 in.................

 amtlich geändert.


1970>>>>>es waren wie gesagt schöne, zufriedene,ruhige Jahre bis eine „Brief-Bombe“ einschlug,nämlich die des Oberkreisdirektors von Aachen;

...........dem gefiel die Bautätigkeit und Häuschen am See 1972 gar nicht mehr !

So schickte er eine Ordnungsverfügung mit Androhung von Zwangsgeld wegen: „ordnungswidriger Errichtung von Ferienhäuschen auf dem Vereinsgelände“

Natürlich ging es nicht ohne Widerspruch; es endete jedoch für die Mitglieder nur mit einem Aufschub zum Abriss der Häuschen und Abtransport der Wohnwagen zum 31.12.1977.

Jedoch hat jede schlechte, auch manchmal noch eine gute Seite ;-)

Unserem Verein wurde dadurch eine Baugenehmigung zur Errichtung des heutigen CLUB-HAUSES genehmigt.

Mit dem Abriss der Häuschen und Abtransport der letzen Wohnwagen schloss man mit Wehmut, wohl auch zum Trotz erst am 31.12.1977 bis in die Nachtstunden an Sylvester ab.

Alles sah wohl ein wenig trostlos aus, nur noch die „Vereins-Baubude“ und die Toiletten-Duschanlage standen in freier Natur...................................................................................... es wurde die nächsten Jahre ruhig auf dem Gelände.

Nach allem Stress und Aufregung, verließen vornehmlich die „nur Camper“ - Mitglieder den Verein zum Jahresende 1978.

Die „übrig gebliebenen WASSER-SPORTLER entdeckten, dass es ja auch noch Wasser vor

ihrer Türe gab :-)

Eine logische Konsequenz aus der 1974 bereits entstandenen SEGLER-ABTEILUNG lautete also, nicht mehr Camping, sondern segeln!

1976 wurde eine neue Satzung (fast noch aktuell) ins Leben gerufen.

In diesem Jahr traten auch bereits die ersten „NUR WASSERSPORTLER“ dem WSVAK bei.

Was lag nun näher, den altersschwachen Steg 1977 noch mal ein bisschen aufzufrischen und zu erweitern.


Der „Neuanfang“ 1978-1979

Die verbliebenen und zahlreiche neue Mitglieder taten zu dem Zeitpunkt das einzig richtige:

Nicht den Kopf unter Wasser, sondern Festigung der Pläne zur Gestaltung unserer Vereinshauses. Auch der altersschwache Steg konnte nur noch unter großen Mühen über Wasser gehalten werden; so hatte ein neuer Steg oberste Priorität.

Im Sommer 1979 konnte die neue Steg Anlage im bekannten Grosseinsatz der Mitglieder eingeschwommen werden. Der alte Steg musste natürlich auch noch demontiert und entsorgt werden.

Am 6. Oktober 1979 wurde das erste große Fest, die Einweihung des neuen Steges mit viel TamTam und lecker Reibekuchen gefeiert. Natürlich kamen dabei die Taufen der Frack und Zylinderfraktion zur Erheiterung aller, nicht zu kurz.




Die Jahre 1980-1983

Im Frühjahr 1980 wurden die „öffentliche Sponsoren Gelder“ für den Sportstättenbau bewilligt.

Nachdem auch alle Mitglieder Ihre hartverdienten Groschen durch ein Umlage beisteuerten, stand dem Neubau unseres CLUB-HAUSES nichts mehr im Wege.

Am 1.10.1980 ging`s los!


Das Fundament, Zimmerei-Arbeiten und die Dacheindeckung wurden durch Fachfirmen erledigt,

alle anderen „Kleinigkeiten" ;-) konnten ab November jedoch nur durch die intensive Wochenendarbeit, trotz aller widrigen Wetterlagen durch unsere Mitglieder entstehen, und zu dem machen, was wir heute noch STOLZ unser CLUB-HEIM nennen.

:-) ….....man wollte unser Vereinslogo und den Vereinsnamen ja schon ändern:

in Bau & Brassel-Verein ….............mit Schaufel und Spitzhacke in Eichenlaub :-)

Aber alles hat auch mal ein Ende....... mit der großen Einweihungsfeier unseres Club-Hauses am 19.9.1981 ließ es die Mühen der Arbeit doch abschütteln, da man ja nun auch die Jahre genießen kann..............klar das kennen wir ja, es geht immer weiter, und so müssen WIR heute auch immer noch mit reichlich Arbeit unser Kleinod in Stand halten; für die Zukunft des WSVAK.


Die Jahre 1984-1987

Nach Fertigstellung auch der Außenanlagen, konnte man seine Freizeit ja auch mal wieder mit Vereinsleben und Wassersport ausgleichen: segeln, surfen, paddeln,............grillen usw.

Aber 1984/85 hatten einige die Idee, unsere WC-und Duschanlage mal aufzupeppen!

Also begann alles wie es kommen muss, auch noch ein bisschen mehr Arbeit an Haus und Hof,

denn am 12.7.1988  war ja schließlich 25 jähriges Vereins-Jubiläum!

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Nur durch Zusammenhalt und Einsatz seiner Mitglieder kann eine Gemeinschaft

wie der WSV-AK auch nach über 45 Jahren Vereinsgeschichte gelassen in die

Zukunft..............auf die 50 schauen.





…........................................ ist ne` Menge Arbeit ;-))

also Vereins - Dichter, Fotografen und Schreiber, mehr davon..........bald !!